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Die Legalität von CBD 2021: Ein Überblick

CBD Produkte legal

Seit 2017 waren CBD-Produkte, wie Hash, Öl, Liquid und auch Blüten auf dem Markt frei verkäuflich, da sie nicht unter das BtMG fielen. Grund dafür war, dass die Produkte aus zertifiziertem EU-Nutzhanf-Sorten entstammen mussten und dabei einen THC-Gehalt von unter 0,2 % aufzuweisen hatten. Bisher galt der Beschluss, CBD-Produkte wie Hash als Nahrungsergänzungsmittel zu führen. Dabei durfte kein Heil- oder Nutzversprechen im medizinischen Bereich deklariert werden. Damit war sowohl der Verkauf als auch das Besitzen und Konsumieren bisher erlaubt.

Legal oder nicht – Was ändert sich an 2021?

Konnten bis dato jegliche Formen von CBD – wenn sie unter die bereits besagten Regeln fielen – legal erworben werden, treten nun folgende Änderungen ein:

Legal sind alle Produkte, bei denen CBD in verarbeiteteter Form vorliegt. Dazu zählen CBD Öl, Cremes und Liquid.
Nicht legal sind hingegen CBD-Produkte wie Hash, Blüten, Zigaretten und Tee. In diesem Fall liegt das Cannabis in nicht verarbeiteter Form vor.

Dabei ist anzumerken, dass CBD-Produkte wie Hash und Co. nicht als illegal deklariert wurden. Denn auch bei diesen naturbelassenen Formen entstammt der Rohstoff entsprechend zertifiziertem Anbau, bei dem der THC-Gehalt von 0,2 % nicht überstiegen wird. Somit unterliegen sie nicht dem BtMG, was zu einer Grauzone führt.

Warum diese Spaltung bei den Produkten?

2021 wurde beschlossen, dass CBD nicht nur aus zertifiziertem EU-Nutzhanf gewonnen werden darf, sondern auch, dass es in verarbeiteter Form vorliegen muss. Dies bedeutet: Jegliche Konsumformen, die nur extrahierte CBD-Kristalle in gelöster Form enthalten, sind eindeutig legal auf dem deutschen Markt zu beziehen.

Genau diese Regelung bewirkt, dass CBD-Produkte wie Hash, in reiner und natürlicher Form, ebenso wie Blüten und Gras als illegal bezeichnet werden müssen. Dennoch sei erwähnt, dass auch hier kein Fall besteht, der unter das BtMG fällt, sofern der vorgeschriebene THC-Gehalt nicht überschritten wird und es sich um EU-Nutzhanf handelt.

Händler in der Zwickmühle und das Urteil des BGH

Durch diese Neuerung, in dem CBD-Produkte wie Hash und Blüten illegal wurden, sahen sich viele Stores, die sich auf den Vertrieb der naturbelassenen Produkte aus zertifiziertem Anbau spezialisiert hatten, in existentieller Gefahr.

Dank des Urteils des BGH vom 24.03.2021 konnten die Shop-Betreiber jedoch aufatmen. Denn in diesem Urteil wurde beschlossen, dass CBD-Blüten und Co. „…unter Ausschluss von angenommenen Missbrauchspotentialen an Endverbraucher legal verkauft werden dürfen.“ (AZ. 6StR 240/20)

Was bedeutet dieses Urteil genau?

Dank diesem Urteil, ist der Vertrieb jeglicher CBD-Produkte nicht als illegal zu werten und darf – in entsprechenden Shops, weiterhin erfolgen. Durch entsprechende Abgabe-Mengen im Handel können so auch CBD-Produkte wie Hash weiterhin erworben werden.

Dabei wurde deutlich gemacht, dass der Missbrauch der Produkte zu Rauschzwecken aus wirtschaftlicher Erwägung unsinnig sei. Denn bei einem THC-Gehalt von unter 0,2 % wären utopische Mengen – mit verbundenen Kosten – nötig, um den Endkonsumenten zu berauschen.

Die große Verwirrung um die CBD-Produkte – womit fahren Nutzer am besten?

CBD wird als natürliches Produkt gegen Schmerzen und zur Entspannung oder als Hilfe bei Schlafproblemen immer beliebter. Doch die Neuerungen des Jahres 2021 dürften viele Anwender abschrecken. Denn die Legalität war es, die CBD-Produkte wie Hash und Co. interessant und ungefährlich zu erwerben machte.

Wer auf der absolut sicheren Seite sein möchte, der greift daher am besten zu den oben erwähnten Produkten zurück, in denen CBD in kristallener Form vorliegt. Denn diese verarbeiteten CBD-Formen sind eindeutig legal und entsprechend online oder im Handel zu beziehen.

Wer also CBD in Form von Öl, Cremes oder Liquid nutzt ist und bleibt auf der absolut sicheren Seite.

Für all jene die auf absolute Natürlichkeit wertlegen und gern bei Cannabis aus Nutzhanf in Form der CBD-Produkte wie Hash, Blüten und Gras bleiben möchten: Auch hier gibt es Entwarnung seitens des BGH-Urteils.
Diese Produkte dürfen weiterhin in entsprechenden Shops vertrieben und auch bezogen werden.
Hierbei lohnt es sich jedoch, auf die Hinweise der jeweiligen Verkäufer zu achten. Denn die Produkte unterscheiden sich in Aussehen und Geruch nicht von der illegalen THC-Variante. Oftmals wird daher empfohlen, die Behälter bis zuhause verschlossen zu halten und im öffentlichen Raum den Kassenbon mit entsprechendem Hinweis, dass es sich um ein reines CBD-Produkt handelt, mitzuführen.

Zusätzlich sollte der Erwerb in zertifizierten Stores erfolgen – denn diese können durch entsprechende Analysen nachweisen, dass der vorgeschriebene Gehalt von höchstens 0,2 % THC nicht überschritten wird und können zusätzliche Aussagen dazu geben, wieviel CBD ihre Produkte enthalten.

Die Rechtslage für CBD im Überblick

Um die geltenden Regelungen gegenüber CBD-Produkten noch einmal auf den Punkt zu bringen, hier eine Zusammenfassung über die gesetzlichen Regeln:

  1. Cannabidiol (CBD) wird aus zertifiziertem EU-Nutzhanf hergestellt.
  2. Es dürfen keinerlei Heilversprechen oder ein medizinischer Nutzen auf den Produkten angegeben werden.
  3. Der THC-Gehalt der Produkte muss einem Wert von unter 0,2 Prozent entsprechen
  4. CBD-Produkte in verarbeiteter Form – wie Öl, Cremes, Liquid – sind legal zu beziehen
  5. Natürliche Produkte wie Blüten und Co. unterlagen einer Grauzone, wurden durch den Beschluss des BGH zum Vertrieb und Konsum freigegeben, wenn entsprechende Auflagen der Hersteller eingehalten werden.
    Diese sind:
  6. Abgabe in üblichen Mengen
  7. THC-Gehalt unter 0,2 %
  8. regelmäßige Analysen zu ihren Produkten

Die Zukunft von Cannabis – Wird die Legalitätsfrage bald endgültig geklärt?

Wie nun eindeutig beleuchtet, sind CBD-Produkte wie Hash, Öl, Blüten, Liquids, Cremes und Co. legal. Hauptgrund dafür ist, dass die Produkte keinerlei psycho-aktive Wirkung aufweisen und damit nicht unter das BtMG fallen. Sie werden als Nahrungsergänzungsmittel ohne Heil- und med. Nutzversprechen geführt und können so entsprechend erworben werden.

Seit Jahren wird jedoch in zahlreichen Ländern diskutiert, ob auch die psycho-aktive Variante, vor allem in Form von Marihuana, legalisiert werden sollte. Bis dato ist in Deutschland nur der medizinische Einsatz mit entsprechendem Rezept legal. Denn die gesundheitsfördernde Wirkung, Schmerzlinderung und Appetitsteigerung, die bei sehr kranken Patienten zur deutlichen Verbesserung des Allgemeinzustands beiträgt, ist längst bekannt und wird entsprechend medizinisch genutzt.

Dennoch ist die psycho-aktive Variante mit der Problematik der Abhängigkeit und Nebenwirkungen behaftet.
Durch CBD und die zahlreichen Diskussionen darum, wurde die Diskussion um Hanf in all seinen Formen und Wirkspektren erneut angefacht, sodass zukünftig durchaus die Gesetzlage angepasst werden könnte. Wann und wie das sein wird, bleibt dabei jedoch fraglich.

Bis dahin kann sich scheinbar entspannt zurückgelehnt werden, wenn es um den Konsum und Erwerb von CBD geht.

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THC: Hilft CBD gegen Entzugserscheinungen?

cbd gegen thc

CBD gegen Entzugserscheinungen? Viele Menschen, die mit dem Kiffen aufhören möchten, haben ein Problem mit der Abhängigkeit. THC-Produkte werden in der Regel immer in einer Gemeinschaft konsumiert und daher besteht bei jedem Treffen, das Bedürfnis nach dem Konsum. Vielleicht gab es in der Vergangenheit bereits aussagen, dass Cannabis doch gar nicht abhängig machen kann. Das ist ein Irrtum.

Die Sucht nach THC ist aber keinesfalls vergleichbar mit der Abhängigkeit von harten Drogen, worunter ich persönlich auch Alkohol verstehe. Dennoch fällt es einigen Menschen schwer, mit einer Leidenschaft aufzuhören. Das hat durchaus Vorteile, denn immerhin schont das den Geldbeutel und vielleicht auch die Gesundheit. Zudem ist THC in Deutschland illegal, während CBD als Nahrungsergänzungsmittel gilt.

So funktioniert der Cannabis Entzug

Damit der Cannabis Entzug beginnen kann, sollte man wissen, welche Art von Mensch man selbst ist. Es gibt Menschen, die bevorzugen einen kalten Entzug, dies ist aber die Seltenheit. Die wohl am häufigsten versuchte Methode ist, den Drang nach dem Stoff zu unterdrücken. Hierbei leistet man sich einen Ersatz. Der Cannabis-Konsument wird so schnell zu einem Kettenraucher — das ist keinesfalls empfehlenswert.

Es gibt aber auch Personen, die sich mit sinnvollen Dingen beschäftigen. Freunde und Familie werden wieder stärker in den Alltag rücken oder der Sport. Jedoch aber kann auch die Arbeit dafür sorgen, dass die Lust nach THC vergeht. In wirklich schlimmen Fällen hilft eine Therapie weiter, dies sollte in Betracht gezogen werden, wenn selbst die CBD-Methode nicht anschlägt.

Wie hilft CBD gegen THC?

Als Konsument von Cannabis hat man sicherlich schon von CBD gehört. Es klingt ein wenig ironisch, aber durchaus kann die Cannabis-Abhängigkeit mit Cannabis bekämpft werden — CBD gegen THC. Beides sind sogenannte Cannabinoide, jedoch aber Gegenspieler.

Forscher haben durch mehrere Studien herausgefunden, dass Cannabidiol (CBD) gegen Entzugserscheinungen von Cannabis oder anderen Suchtmitteln helfen kann oder den Entzug immerhin um ein vielfaches erleichtert. Das umschließt auch Alkohol-, Tabak- und Opiatabhängigkeit. 

Die Forschung steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Es ist davon auszugehen, dass CBD gegen deutlich mehr Schwachstellen helfen kann, als es heute zum gegenwärtigen Zeitpunkt bekannt ist.

Tipps und Tricks zum Cannabis Entzug mit CBD

Der Wirkstoff CBD kann auf unterschiedliche Arten und Weisen konsumiert werden. Es richtet sich dabei ganz nach den Ansprüchen und Vorlieben der einzelnen Person. Analysen brachten allerdings zum Vorschein, dass das Verdampfen von CBD scheinbar effektiver ist als die Einnahme von Öl oder Kapseln. Im Folgenden beschreiben wir die einzelnen Methoden.

Tablette oder Kapsel: Durch Pillen oder Kapseln lässt sich CBD ebenfalls einnehmen, dabei wird das Öl in konzentrierter Form gepresst. Diese Methode erleichtert die Einnahme zu einer bestimmten Dosierung.

Rauchen: Wer auf einen Joint nicht verzichten kann, könnte statt THC Blüten eben auch CBD Blüten rauchen. Es erzeugt keinen Rausch, macht nicht süchtig und wer etwas mehr braucht, könnte auch CBD Haschisch kaufen.

Essen: Sehr beliebt ist auch die Zubereitung von Keksen oder Brot mit Cannabidiol. Es sind dabei keine Grenzen gesetzt. Neulich habe ich ein Rezept entdeckt, wobei jemand aus CBD Öl ein Salatdressing angefertigt hat. Je nach Rezept sind CBD Kristalle oder Blüten vielleicht sinnvoller.

Pipette (Öl): Die häufigste Methode ist der Konsum über die Pipette. Dabei wird das Öl unter die Zunge getröpfelt und dieses verbleibt für einige Minuten an der Stelle. Der Wirkstoff beginnt über die Schleimhäute zu wirken. 

Vaporisieren: Mittels eines Vaporizer oder einer E-Zigarette kann Wachs, Kristalle, Öle und selbstverständlich auch E-Liquids konsumiert werden. Die Methode eignet sich für die Personen, die mit dem Rauchen an sich nicht aufhören möchten. Beim Verdampfen werden keine Schadstoffe produziert. 

Wie hoch sollte die CBD Dosierung sein?

Das häufigste Problem ist, dass keiner so wirklich weiß, zu welcher Dosierung das Produkt eingenommen werden soll. Klar ist nur, dass 1 Prozent CBD-Gehalt entspricht je Tropfen 0,34 mg CBD. 

Das Portal CBD-Infos.com hat hierzu einen sehr guten CBD-Dosierungsrechner erstellt: cbd-infos.com/cbd-dosierung/#cbd-dosierungsrechner. Das erleichtert die Einnahme nach der Dosierempfehlung.

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CBD gegen Coronavirus: Hat das einen Sinn?

CBD gegen Coronavirus

In vielen Ländern der Welt herrscht eine Verunsicherung, denn kaum einer weiß, wie sich nun verhalten werden sollte. Hinzu werden Veranstaltungen abgesagt und ganze Städte abgeriegelt, wie es in Italien zum Beispiel der Fall ist. Der Coronavirus hat die Menschen in der Hand, möchte man meinen. Der Coronavirus scheint zu einer Epidemie zu werden. Nun stellt sich die Frage, kann CBD gegen Coronavirus verwendet werden?

CBD gegen Coronavirus ist als Prophylaxe geeignet

Die Einnahme von CBD eignet sich als Krankheitsprophylaxe, insofern die Einnahme auch regelmäßig geschieht. Es scheint, dass CBD auch die Anfälligkeit für alle Arten von Virusinfektionen deutlich mindert. Dr. Blair, ein Hausarzt aus den USA meint, dass die Membran-Undurchlässigkeit ausgebaut wird und somit ein gestärktes Immunsystem hervorgeht.

Das heißt aber nicht, dass mit Cannabinoide nun gegen den Virus angekämpft werden kann. Wie die Cannabinoide genau wirken können und was eigentlich gegen Corona hilft, klären wir im weiteren Verlauf des Beitrags.

Wie hilft CBD gegen Virusinfektionen?

Der Hausarzt ist der Überzeugung, dass CBD an sich nicht gegen einen Virusinfektion (wie es der Coronavirus ist) hilft. Allerdings kann die Wahrscheinlichkeit auf einen Infekt gemindert werden, denn CBD hat einen Einfluss auf die sogenannten Immunzellen, wodurch sich die Reaktion auf Infektionen ergibt.

Sofern also die Reaktionsfähigkeit des Organismus beziehungsweise des Immunsystems gestärkt wird, kommt es wahrscheinlich seltener zu einem Virusinfekt. Der Hausarzt empfiehlt daher eine Einnahme von CBD von etwa 15 bis 30 mg jeden Tag. 

Es ist dabei aber ganz gleich, ob die Einnahme über CBD Paste oder über ein anderen Weg geschieht. Ich persönlich nehme stets ein CBD Öl mit Kurkumin und Piperin, denn hierdurch habe ich das gesamte Spektrum aus drei Kräutern. Seither fühle ich mich auch besser, allerdings ist das empfinden für jeden Menschen selbstverständlich anders. Ich möchte hier keinesfalls für ein Produkt werben, sondern nur meine persönliche Meinung schildern.

Mit CBD gegen einen viralen Infekt

Sofern der virale Infekt schon passiert ist, dann sollte die Dosis angepasst werden. Im Krankheitsausbruch sollte eine Einnahme alle vier Stunden geschehen. Sollte die starken Symptome vorbei sein, dann kann der Konsum auch wieder gesenkt werden.

Was hilft gegen den Coronavirus?

Tatsächlich reicht es schon, wenn die Hände richtig gewaschen werden. Sofern gerade die Innenstadt besucht wurde und jetzt greift man sich auch noch an die Nase, dann ist es schon wieder vorbei —, sofern sich die Viren auf der Hand befunden haben, kommt es nun zu einem Infekt.

Ein gründliches Händewaschen hilft also gegen eine Ansteckung, berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sofern keine Waschmöglichkeit zur Verfügung steht, sollte es vermieden werden, das Gesicht zu berühren oder eine Speise mit der Hand zu verzerren.

Das sind hilfreiche Tipps gegen den Coronavirus

Diese hilfreichen Tipps können gegen einen Infekt helfen. Diese Tipps stammen von der WHO und vom Gesundheitsministerium.

  • Papiertaschentücher nur einmal verwenden und diesen in Mülleimer mit Deckel entsorgen!
  • Beim Husten oder Niesen in die Armbeuge, wenn kein Taschentuch parat ist!
  • Immer wegdrehen, wenn Sie husten oder niesen!
  • Nach dem Naseputzen unbedingt Händewaschen, idealerweise mit Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis oder alternativ mit Wasser und Seife!
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Was ist Kurkumin? Richtige Anwendung und Dosierung mit CBD

Kurkumin

Was ist Kurkumin? Produkte mit dem Cannabis Inhaltsstoff CBD werden seit neustem auch mit Superfoods wie Kurkumin kombiniert. Doch was ist Kurkumin? Wie wende ich das Pulver der Wurzel richtig an? Wie hoch sollte die Dosierung sein für einen Effekt im Körper? All diese Fragen klären wir in diesem Ratgeber.

Schon die indische Aryuveda-Medizin erkannte die Heilkraft der Kurkuma-Pflanze. Kurkumin ist sogar eine alternative zu den synthetisch hergestellten Medikamenten und ist besonders gut verträglich, Zudem treten bei korrekter Dosierung und Anwendung selten oder kaum Nebenwirkungen auf. Menschen mit Gallensteinen, Schwangere, Stillende und Bluter sollten die Einnahme unbedingt vorher mit dem Arzt absprechen.

Kurkumin gegen Alzheimer, Diabetes, Krebs und Entzündungen

In vielen Studien wurde die Wkrung von Kurkumin bei Krankheiten wie Krebs, Arthrose, Diabetes, Alzheimer, Entzündungen und vielen mehr untersucht. Durch die Kommission ist Kurkumin zumindest als pflanzliches Arzneimittel bei Verdauungsproblemen bestätigt. Das Kurkumin (auch Gelbwurz) genannt hat unglaublich viele Anwendungsmöglichkeiten. Damit die Kraft dieser Pflanze auch wirken kann, sollten einige Dinge beachtet werden.

Effektive Einnahme von Kurkuma beziehungsweise Kurkumin

Das im Kurkuma enthaltene Kurkumin ist nicht wasserlöslich und kann vom Körper nur schwer aufgenommen werden. Es empfiehlt sich dieses im Zusammenhang einer Mahlzeit einzunehmen. Außerdem verbleibt es einmal resorbiert nur für ganz kurze Zeit in der Blutbahn. Um die tollen Wirkstoffe vollständig zu verbessern gilt es die Bioverfügbarkeit der Kombination zu verbessern.

Nutzen Sie stets schwarzen Pfeffer als Zugabe

Das im schwarzen Pfeffer enthaltene Piperin sorgt für eine deutlich verbesserte Bioverfügbarkeit. Durch das Piperin kann das Kurkumin 20 mal besser vom Körper aufgenommen werden, bestätigt wurde dies in dieser Studie. Schon kleine Pfeffermengen sind völlig ausreichend. Schwarzer Pfeffer enthält fünf bis neun Prozent Piperin. Eine Kombination von 1 mg Piperin je 100 mg Kurkumin führt dazu, dass der Körper die Stoffe besser aufnehmen kann.

Bevor Sie den schwarzen Pfeffer konsumieren, sollten Sie sicherstellen, dass Sie auch den Pfeffer (beziehungsweise auch Piperin) vertragen. Es könnte sonst zu Sodbrennen oder anderen Magenreizungen führen. Als Alternative gilt vermutlich auch Ingwer und andere Gewürze. Dies ist zumindest der Studie „Bioavailability enhancers of herbal origin: An overview„.

Einnahme mit Fett

Das Extrakt ist wie viele andere Gewürze und Stoffe nicht wasserlöslich sondern fettlöslich. So muss auch Kurkuma und Kurkumin unbedingt zusammen mit Fett eingenommen werden. Sie können Kurkuma-Pulver auch großzügig zum Würzen von Gerichten verwenden oder in einer Kapsel zu Mahlzeiten einnehmen.

Am besten ist es allerdings wenn man das Gewürz unter Verwendung von Öl vermischt und direkt einnimmt oder dem Gericht hinzugegeben wird. Es eignet sich dafür Olivenöl, Leinöl und andere Fette. Bei Süßspeisen eignet sich vor allem Kokosöl besonders.

Für besondere Wirkung: Erhitzen Sie das Gewürz!

Warum werden fast alle Gewürze in den asiatischen Ländern in Öl erhitzt bevor weitere Zutaten hinzugeben werden? Es liegt an der besseren Entfaltung der Aromen und auch daran, dass viele Wirkstoffe der Gewürze durch das Erhitzen in Fett besser aufschließen und damit besser vom Körper aufgenommen wird. Dies soll auch für den Gelbwurz gelten, allerdings gibt es dazu noch keine Studie. Versuchen Sie es einfach mal: Erhitzen Sie zunächst kurz in heißem Öl bevor Sie gesättigte oder hitzebeständige Öle wie Rapsöl oder Kokosöl hinzugeben.

Dosierung von Kurkuma und Kurkumin

Es gibt mehrere Formen um die Wirkstoffe des Gelbwurz einzunehmen. Bei allen gilt aber, dass die Einnahme verteilt über den Tag erfolgt, da die Wirkstoffe sehr schnell abgebaut werden. Am besten dreimal täglich zu den Hauptmahlzeiten zu 1/3 der Tagesdosis.

Frische Kurkuma-Wurzel: Gehackten, frischen Gelbwurz mit ätherischen Öle kann für Salate, Kochen und Einlegen verwendet werden.

Getrocknetes Kurkuma-Pulver: Die häufigste Verwendung, hierbei gehen einige Wirkstoffe auch durch das Trocknen verloren, der Großteil bleibt aber erhalten.

Kurkuma-Extrakte: Das Kurkumin wurde extrahiert für eine höhere Dosis. Alle anderen Wirkstoffe gehen bei diesem Prozess verloren.

Hinweis: Gewürzmischungen werben zwar gerne mit Kurkuma allerdings ist die enthaltene Dosierung äußerst gering. Diese Produkte sollten Sie meiden.

Das University of Maryland Medical Center empfiehlt folgende Dosis für Erwachsene:

  • Frische und gehackte Kurkuma Wurzel: 1,5 bis 3 Gramm am Tag
  • Getrocknete (oder pulverisierte) Wurzel: 1 bis 3 Gramm am Tag
  • Kurkuma-Extrakt (Kurkumin): 1,2 bis 1,8 Gramm am Tag

Sollten Sie von akuten Erkrankungen betroffen sein, dann sollte die Dosierung erhöht werden.

Kurkumin mit CBD – Eine besondere Kombination

Wir wären nicht Passion-Hanf.de, wenn wir nicht auch eine Variante hätten mit einer besonderen Kombination. Wir haben ein besonderen Produkt parat für die orale Einnahme. Der Cannabis-Wirkstoff CBD in Kombination mit Kurkumin und Piperin für eine hohe Bioverfügbarkeit. Angeblich wird die Wirkung des Gelbwurz nochmal durch das CBD verstärkt.

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Dm verkauft CBD-Öl: Keiner hat es bemerkt

cannabis

Cannabidiol (CBD) wird aus der Hanfpflanze gewonnen – wirkt aber anders als THC nicht psychoaktiv. Es macht weder High noch süchtig. CBD darf daher als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetik – also rezeptfrei – verkauft werden.

Im August 2018 hat dm das Cannabidiol-Öl von „Limucan“ (nicht: Lumucan) ins Sortiment aufgenommen. Das CBD-Öl gibt es in zwei Varianten: Einmal mit 5% und einmal mit 10% Cannabidiol. Das fünfprozentige kostet knapp 29 Euro – das zehnprozentige sogar knapp 65 Euro. Dieses gibt es aber nur im Online-Shop.

Der Hersteller des Öls empfiehlt zweimal täglich einen bis drei Tropfen und man sollte es am besten unter die Zunge tropfen. Was hieraus der Vorteil wäre, erklärt der Hersteller nicht. Ich kann euch aber sagen, dass der Stoff durch die Schleimhäute wandert und daher effektiver und schneller seine Wirkung zeigt.

Keiner hat bemerkt, dass es dieses CBD Öl jetzt im Sortiment von dm gibt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass man keine Heilversprechen machen darf – das ist nämlich gesetzlich verboten.

Cannabidiol soll eine entkrampfende, schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung haben. Außerdem soll es beruhigend wirken und Ängste lindern. Im Online-Shop der Drogerie wird das CBD Öl sehr positiv bewertet: „Ich nehme das Öl wegen diverser Problemchen, zum Beispiel bei Magenbeschwerden und Krämpfen in den Beinen. Seither ist es viel besser geworden“.

Nicht jeder findet CBD Öl allerdings lecker, denn es kann durchaus einen bitteren Geschmack haben. Als Alternative bietet sich CBD Paste an. Schon 0,2mg entsprechen 16 Tropfen eines Öls. Die Paste (übrigens mit 50 Prozent CBD Anteil) wird für 60 Sekunden unter der Zunge gelassen. Die Cannabinoide werden über die Mundschleimhäute in das Blut gelangen.